Die Medizinische Fakultät der Universität Hamburg ist die wissenschaftliche Seite des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Sie nimmt die Aufgaben von Lehre, Studium, Forschung und Weiterbildung in der medizinischen Wissenschaft wahr und dient auf diese Weise dem medizinischen Fortschritt. Die Fakultät ist verantwortlich für die zweckdienliche und effiziente Verwendung der Mittel, die das UKE von der Stadt Hamburg für die Zwecke von Forschung und Lehre erhält.
Mit den in 2008 gegründeten Forschungsprofilclustern
- Neuro-Science-Center Hamburg,
- Cardiovascular Research Center,
- Center of Health Care Research,
- University Cancer Center Hamburg, und
- Center of Inflammation and Infection Research
strebt die Medizinische Fakultät Spitzenpositionen im Bereich der Neurowissenschaften, der Herz-Kreislauf-Forschung, der Krankenversorgungsforschung, sowie der Krebsforschung an. Durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschergruppen gibt es aber auch in den Bereichen Frakturheilung und Grundlagen von Demenzerkrankungen (Neuronaler Proteinumsatz).
Die Einwerbung mehrerer Forschergruppen für exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs (sog. Emmy-Noether-Programm der DFG) zeigt die erfolgreiche Einbindung junger, innovativer Spitzenforscher und –forscherinnen in das Forschungsprogramm der Fakultät.
Neben einer Reihe von durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekten im Bereich der Krankenversorgungsforschung und der Krebsforschung sticht das ebenfalls BMBF-geförderte Programm „NEU2 – Neue Wirkstoffe gegen neurologische Erkrankungen“ aufgrund der Fördersumme von €20 Mio. für die ersten drei Jahre besonders hervor.
Die strukturellen Voraussetzungen für hochklassige Forschung sowohl im Grundlagenbereich als auch in der Klinischen Forschung wurden in den vergangenen Jahren durch den Neubau des Campus Forschung sowie des Klinikums geschaffen.
Im Bereich der Lehre bietet die Medizinische Fakultät die Studiengänge Medizin und Zahnmedizin an und beteiligt sich am universitären Bachelor- und Masterstudiengang Molecular Life Sciences. Insbesondere im Bereich der Ausbildung der Medizinstudierenden hat die Medizinische Fakultät neue Wege eingeschlagen und in 2003 ein modernes, die praktische Ausbildung stärker akzentuierendes Curriculum eingerichtet. Eine hervorragende Bewertung durch eine externe Gutachterkommission in 2006/2007 zeigt, dass sich die Medizinische Fakultät auch hier auf dem richtigen Weg befindet.